Kindheit im Wallis – eine Zeitreise Motive erzählter Kindheit aus zwei Jahrhunderten

Die Studie „Kindheit im Wallis: Eine Zeitreise durch zwei Jahrhunderte in Literatur und Film“ geht davon aus, dass sich Erfahrungen von Heranwachsenden auf unterschiedliche Weise in Medien niederschlagen. In der Folge werden Kindheitsschilderungen der letzten 200 Jahre in literarischen Texten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie in Spielfilmen aus dem bzw. über den Kanton Wallis recherchiert und dokumentiert. Berücksichtigt werden dabei unterschiedliche Arten von literarischen Texten – wie Autobiografien, Romane, Erzählungen und Gedichte, Lesebuchtexte und Kinderbuchgeschichten sowie Spielfilme.

Die recherchierten Film- und Textdokumente werden systematisch erfasst, knapp kommentiert und chronologisch geordnet, so dass als Ergebnis der Studie zum Einen eine Textsammlung mit Szenen erzählter Kindheit aus zwei Jahrhunderten und zum Andern eine Datenbank mit den erfassten Texten als Grundlage für weitergehende Interpretationen und Untersuchungen vorgelegt werden. Dabei lassen sich beispielsweise wiederkehrende Motive als Topoi erzählter Kindheit bestimmen sowie im Vergleich einzelner Texte Unterschiede und Übereinstimmungen nachweisen, welche wiederum als Indizien für Entwicklungen und Veränderungen verstanden werden. ;xNLx;;xNLx;Konzept und Bearbeitung:;xNLx;Pädagogische Hochschule Wallis – Edmund Steiner, Christine Seipelt Weber, Johannes Gruntz-Stoll

„Ich heisse Annemieli und möchte gern ein ganz braves Kind sein, aber ich kann einfach nicht.“ - Eine tapfere Frau

Eine tapfere Frau erzählt die Geschichte von Marie-Rose Zingg, der Gründerin und Leiterin des Walliser Kinderheims in Sitten. Es ist vor allem die Geschichte um den Erhalt und die Anerkennung dieses Kinderheimes. „Die Leser der Nation wurden vor einiger Zeit in einer Bildreportage aufmerksam gemacht auf die stille soziale Arbeit einer Frau, die aus einem Nichts und mit nichts armen, verlassenen Schweizerkindern ein Heim zurecht baute. Die Aktion der „Nation“ hatte vollen Erfolg: innert kurzer Zeit flossen über 20'000 Franken zusammen (wenn die SKV-Mitglieder so reagierten!). Es gab zwar wieder, wie immer, um diese uneigennützige Arbeit der „Nation“ gewissen Zeitungslärm, aber die Hauptsache ist wohl, dass das Walliser Kinderheim in Sitten in kürzester Zeit durch den Appell des Redaktors Surava aus der Finanzmisere herausgerissen wurde.“ (S.64f.)

„Aber in diese Stille hinein habe ich eine wunderschöne Melodie gehört. Und ich hoffe ganz fest, es ist unsere.“ - Robie und Anna. Sternengesang.

Sternengesang ist der erste Band aus der mittlerweile dreibändigen Jugendromanreihe Robie und Anna der Autorin Käthi Stucky-Kaufmann. Käthi Stucky-Kaufmann wurde 1958 in Basel geboren und wuchs in Wallbach/AG auf. Seit 1993 lebt sie mit ihrer Familie in Bitsch. Sternengesang erzählt die Geschichte des 17-jährigen Robie und sei-ner Familie, die aus dem Zürcherischen Unterengstringen auf die Bettmeralp in die Winterferien fahren. Die Familienidylle ist getrübt. Die Eltern Vera und Walter streiten sich häufig, was Robie’s 6-jährige Schwester Jessica sehr bedrückt. Robie sucht derweilen Anschluss bei Gleichaltrigen und findet über Anna, eine Einheimische, in die er sich verliebt, den Weg in ihre Clique. Während Robie mit der Clique auf den Pisten der Bettmeralp unterwegs ist, macht sich Jessica allein auf die Suche nach dem glänzenden Wunschstern aus ihrer Lieblingsge-schichte. Dabei verunglückt sie. Die Nacht bricht herein und Ret-tungsgruppen werden ausgeschickt. Robie macht sich zusammen mit Anna und deren Hund Jimmy ebenfalls auf die Suche. Sie sind es, die Jessica finden. So gibt es ein glückliches Ferienende für alle, einzig Robie und Anna sind etwas traurig über die baldige Abreise von Ro-bie.

„Eine grosse Gestalt löste sich aus diesem riesigen Spalt der Massa-Schlucht und bewegte sich auf mich zu.“ - Der Kraftstein. Poldi, Michèle und Lejla

„Der Kraftstein“ und „Die goldenen Schlüssel“ sind zwei Bilderbücher der Autorin Käthi Stucky-Kaufmann, die in 1958 in Basel geboren wurde, in Wallbach aufgewachsen ist und seit 1993 mit ihrer Familie in Bitsch wohnt. Die Geschichten wurden von Schulkindern der Walliser Gemeinden Bitsch und Mörel und der Aargauer Gemeinden Entfelden und Wallbach illustriert. In beiden Geschichten spielt der grosse Berggeist aus der Massaschlucht, Poldi, eine Hauptrolle. Wäh-rend das zweite Bilderbuch „Die goldenen Schlüssel“ in Wallbach spielt, ist „Der Kraftstein“ in Bitsch verortet. Die Elfe Lejla ist aus lauter Neugier im offenen Rucksack von Michèle, einem Mädchen aus Bitsch, gelandet. So bringt Michèle, ohne es zu wissen, vom Famili-enausflug im Wald bei Unterentfelden die Elfe ins Wallis. Beim Ausräumen des Rucksackes entdeckt Michèle die Elfe. Poldi, der Geist aus der Massaschlucht und ein Freund von Michèle, soll helfen die Elfe wieder nach Hause zu bringen.

„Alles was am Menschen dran war, war nicht gut!“ Xeverinus

Die 1923 in Salgesch geborene Monika Cina beschreibt in ihrem Buch „Xeverinus“ die Zeit zwischen 1900 und 1945 in Salgesch und im Wallis. Als älteste Tochter der Dorfhebamme in Salgesch aufge-wachsen macht der Ausbruch des 2. Weltkrieges ihren Berufswunsch, auch Hebamme zu werden, zunichte. Sie wird Kellnerin und Wirtin. Sie hält in eindrücklichen Geschichten, Erinnerungen und Begebenheiten den Alltag im Wallis fest, wie wir ihn heute kaum noch kennen.

„...denn als ich als Ältestes fünf Jahre alt war, hatte ich schon drei Geschwister.“ - Xeverinus

Die 1923 in Salgesch geborene Monika Cina beschreibt in ihrem Buch „Xeverinus“ die Zeit zwischen 1900 und 1945 in Salgesch und im Wallis. Als älteste Tochter der Dorfhebamme in Salgesch aufge-wachsen macht der Ausbruch des 2. Weltkrieges ihren Berufswunsch, auch Hebamme zu werden, zunichte. Sie wird Kellnerin und Wirtin. Sie hält in eindrücklichen Geschichten, Erinnerungen und Begebenheiten den Alltag im Wallis fest, wie wir ihn heute kaum noch kennen.

„Zu dieser Reise sollte es aber nie kommen“ - Xeverinus

Die 1923 in Salgesch geborene Monika Cina beschreibt in ihrem Buch „Xeverinus“ die Zeit zwischen 1900 und 1945 in Salgesch und im Wallis. Als älteste Tochter der Dorfhebamme in Salgesch aufge-wachsen macht der Ausbruch des 2. Weltkrieges ihren Berufswunsch, auch Hebamme zu werden, zunichte. Sie wird Kellnerin und Wirtin. Sie hält in eindrücklichen Geschichten, Erinnerungen und Begebenheiten den Alltag im Wallis fest, wie wir ihn heute kaum noch kennen.

„...ausserdem weiss ich einfach nicht, wie ich ihr helfen könnte.“ - Robie und Anna. Sonnentanz.

Sonnentanz ist der zweite Band aus der dreibändigen Jugendroman-reihe Robie und Anna der Autorin Käthi Stucky-Kaufmann. Käthi Stucky-Kaufmann wurde 1958 in Basel geboren und wuchs in Wall-bach/AG auf. Seit 1993 lebt sie mit ihrer Familie in Bitsch. Nach Briefwechseln und einem Besuch von Anna bei Robie in Un-terengstringen, fährt Robie’s Familie zum zweiten Mal auf die Bett-meralp in die Ferien, diesmal für die Sommerferien. Robie freut sich auf Anna. Gleichzeitig ist er beunruhigt. Anna’s beste Freundin Nathalie hatte einen Autounfall, seither ist sie querschnittsgelähmt. Robie kann sich vorstellen, wie Anna dies aufwühlt, trotzdem klang sie so anders, wenn er mit ihr telefonierte. Anna fühlt sich schuldig. Eigentlich wäre sie an Stelle von Nathalie im Auto gesessen. Sie hatte aber Nathalie den Platz aufgedrängt, da sie wusste, dass Thomi, in den Nathalie verliebt ist, auch mit dem Auto in den Ausgang mitfährt. Während die Schwester von Robie in einer Zirkuswoche mitmacht und der Vater für zwei Tag zurück in die Firma zu einer Krisensitzung muss, hat die junge Liebe eine erste Bewährungsprobe zu bestehen. Am Ende findet Anna wieder zu sich.

„Anstatt eines Kätzchens habe er plötzlich ein Kinderhändchen in der Hand gehabt... “ - Xeverinus/Salgesch 1907

Die 1923 in Salgesch geborene Monika Cina beschreibt in ihrem Buch „Xeverinus“ die Zeit zwischen 1900 und 1945 in Salgesch und im Wallis. Als älteste Tochter der Dorfhebamme in Salgesch aufge-wachsen macht der Ausbruch des 2. Weltkrieges ihren Berufswunsch, auch Hebamme zu werden, zunichte. Sie wird Kellnerin und Wirtin. Sie hält in eindrücklichen Geschichten, Erinnerungen und Begebenheiten den Alltag im Wallis fest, wie wir ihn heute kaum noch kennen.

Lokalradio RRO

Das erste Lokalradio "Radio Rottu Oberwallis" geht auf Sendung.

Beginn des Alpinismus

Bau der ersten Hotels und Beginn des Alpinismus im Wallis

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